Forum

  • Sie sind aus der DDR geflohen, vor der Mauer oder erst, als die Mauer schon stand?
  • Sie hatten dabei die Hilfe nichtstaatlicher Organisationen, speziell durch Fluchthelfer aus dem Westen?
  • Sie waren selbst Fluchthelfer in irgendeiner Funktion?
  • Sie waren aus anderen Gründen in der Fluchhelfer-Szene aktiv (z.B. als Journalist, mit diesen Dingen politisch befasst etc.)?

Das hier ist IHR FORUM
Hier können Sie:

  • Ihre Adresse hinterlassen, damit sie andere lesen können,
  • nach damaligen Bekannten suchen,
  • sich bei mir melden (oder über E-Mail), wenn Sie etwas zu dem Buch beitragen möchten, das ich gerade über die Fluchthilfe schreibe,
  • wissen wollen, wer Sie damals herausgeholt hat, mit welcher Tour,
  • evtl. auch, wer Sie bei einer versuchten Republikflucht bespitzelt oder verraten hat, etc.

Wenn Sie vertrauliche Mitteilungen haben, sollten Sie mir lieber eine Email schicken. Sie könnten dann ziemlich sicher sein, dass da niemand Fremdes oder Staatliches hineinschaut!
E-Mail: info@fluchthilfe.de

Und jetzt viel Erfolg auf unserer Kontaktseite!
Ihr B. Veigel


Ihre Notiz am Schwarzen Brett

Wenn Sie hier etwas mitteilen wollen, tragen Sie unten Ihren Namen, Ihre E-mail-Adresse (falls vorhanden) und Ihre richtige Adresse ein (keine Sorge: Sie können da endlos weiter schreiben!).

In dem großen Feld unter "NOTIZ" können Sie Fragen stellen, Anworten geben, mit mir oder anderen in Kontakt kommen. Notieren Sie hier auch, wie man Sie am besten erreichen kann, z.B. telefonisch. Mit "Abschicken" pinnen Sie Ihre Nachricht an die Wand zum Lesen für alle Interessenten (erscheint dann zwischen den beiden Querbalken).

Wenn Sie Ihre Notiz wieder löschen wollen, sagen Sie mir Bescheid; ich kann das dann für Sie tun.
Also dann!

P.S.: ein aktueller Hinweis in eigener Sache: derzeit ist unser Forum leider ab und an Ziel von Spam-Mails. Bitte beachten Sie diese nicht weiter, wir bemühen uns, diese immer schnellstmöglich zu entfernen.
Wenn Ihre Nachricht wegen eines "technischen Fehlers" nicht angezeigt werden sollte, bitte ich Sie, es ein weiteres Mal zu

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Jason

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine Anfrage zu allgemein, bzw. zu schwammig aufgegeben habe.
Daher hier eine detaillierte Version:

Ich bin Schüler des Jacobson Gymnasiums Seesen und möchte eine Facharbeit, d.h. ein "großes" und detailliertes Referat über die DDR-Flucht anfertigen.
Um nicht mein ganzes Wissen nur aus Büchern und dem Internet zu besitzen und, um auf die menschliche Ebene einzugehen, möchte ich ein Zeitzeugeninterview durchführen.
Ich fertige diese Facharbeit nur für mich selbst und meinen Seminarfachlehrer an, welche ich ihm zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren werde.

Bei Interesse kann man mich weiterhin unter folgender Adresse erreichen:
oppermann.jason@gmx.de

Jason

Hallo,
ich möchte eine Facharbeit über die DDR-Flucht, bzw. DDR-Flüchtlinge erstellen.
Dafür benötige ich jedoch ein Interview (gern auch schriftlich über e-mails) mit einem geflohenen DDR-Bürger.
Falls Sie Interesse haben, kontaktieren Sie mich bitte unter:

oppermann.jason@gmx.de

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Prof .Dr. K. Schrör

Sehr geehrter Herr Veigel,

Vor einigen Tagen kaufte ich mir Ihr Buch "Wege durch die Mauer". Meine Frau und ich (beide Mediziner) sind am 31.10.1973 mit Hilfe einer (Westberliner?) Fluchthilfeorganisation über den Checkpoint-Charlie im Kofferraum eines sehr geräumigen US-PkWs in den Westen gelangt. Ihre Wagenbeschreibung im Buch (obgleich sicher ein anderer) aber auch die Info über beteiligte US-Soldaten haben uns sehr an damals erinnert. Es hat alles sehr gut funktioniert. Leider oder erwartungsgemäß hat es danach nie wieder Kontakte zu unseren damaligen Helfern gegeben. Wir trafen uns seinerzeit am Cafe Moskwa in Ostberlin mit einem jungen Mann, den wir selbst als Studenten ansahen. Den Namen haben wir vergessen, er stimmte aber wahrscheinlich sowieso nicht. Auch stiegen wir am Anfang unserer Flucht verschiedentlich in Ostberlin um, darunter auch 1x in den Wagen eines arabischen Herrn.

Wir haben bis zum Mauerfall nie darüber gesprochen, sind aber unseren damaligen Helfern sehr dankbar dafür, dass sie in einem höchstrisikanten persönlichen Einsatz gegen vergleichbar geringes Entgelt für ein Menschenleben zur Flucht in den Westen verholfen haben.

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen und damit stellvertretend allen Fluchthelfern, die aus ähnlichen uneigennützigen Motiven handelten, nochmals für Ihre Aktivitäten zu danken, die uns ein Leben in freier Selbstbestimmung erlaubt haben.

Die einzige unmittelbare Enttäuschung waren politische Diskussionen mit meinen westdeutschen akademischen Kollegen, damals an der Mainzer Universität . Wir haben es bald gelassen, da wir den Eindruck hatten, dass hier der Blinde von der Farbe spricht. Dass ausgerechnet hier Herr Löwenthal eine Unperson war, haben wir damals nicht verstanden und wehren uns auch heute noch gegen dieses Ergebnis der "reeducation".

Gern stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung

mit freundlichen Grüßen

K. Schrör

werner bernard schneider

Nun Burkhart,
hat es ja endlich einmal geklappt, Kontakt mit Dir aufzunehmen. nun bin ich mal wieder am suchen, um auch alle Unterlagen zusammen zu haben. Über 19 monate 3 davon alleine in Hohehschönhausen, mit der aussicht auf weitere 4 Jahre zu denen wir verurteilt wurden hat mich wohl wieder eingehohlt.

sobald ich ein wenig planen kann, rufe ich Dich an und komme nach Berlin. Da wird es vieles zu Berichten geben, auch was so nach dem Austausch über Friedland lief.

zum Schluss noch meine ständige Tel.No. 0162 5466581

Werner-Bernard

just

Folgender Artikel berichtet von einer jugendbewegten Studentenverbindung (Akademische Gilde) aus Berlin deren Aktive zeitweise als der Fluchthelfer tätig waren: http://buendische-vielfalt.de/?p=1883

Wer weitere jugendbewegte Fluchthelfer kennt oder selbst aktiv war, melde sich bitte bei buendische-vielfalt(klammeraffe)gmx(punkt)de

Dr. Ulrich Banniza von Bazan

Ich suche nach einem Studienkollegen Dieter Zimmermann, geb. ca 1938, aus Dortmund, damalige Anschrift Ostenhellweg 56 (?) oder Westenhellweg? Studierte mit mir zusammen im WS61/62 im letzten vorklin. Semester Medizin (Präparierkurs 2) an der FU; war zuvor in Gießen und Freiburg. War m.W. im WS61/62 in der Fluchthilfe aktiv. War damals Mitglied im Verein Deutscher Studenten.

Michael

Welche Gegenstände hätten bei einer gescheiterten Flucht aus der DDR von Staatlichen Organen der DDR eingezogen werden können, konnte auch ein Rucksack oder die Armbanduhr oder andere Gebrauchsgegenstände darunter fallen ?

Barbara Dobrick

Für eine NDR-Hörfunksendung suche ich nach Frauen, die als Fluchthelferinnen tätig waren. Können Sie mir weiterhelfen? Meine Telefonnummer: 04825/2332.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Dobrick

Debach Karl-Heinz

Sehr geehrter Herr Veigel,

ich habe vom 14.8.1976 - 20.7.1978 in der DDR als Fluchthelfer verbracht und zwar in Hohenschönhausen
und in Lichtenberg.Verurteilt wurde ich in Neubrandenburg.

Nun bin ich am Kämpfen für meine Haftopferrente die man mir auch nicht geben will.

Gerne würde ich mich an einem Treffen der ehemaligen beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Debach

Jan Egge

Karl Nagel

wer wurde ende der siebziger jahre über die fluchthelfer, meyer, wuchold, grosser als fluchtwilliger in der ddr verhaftet und verurteilt?

dirk

Ich habe die DDR und die Schlagzeilen im damaligen TV nur noch vage im Kopf, finde ds Thema aber sehr interessant und habe ein bischen im Netz recherchiert und bin auf Ihre Seite gestossen. Wenn man sich das ganze durchliest und sich vor Augen hält wie schnell man dabei damals unter die Räder hätte kommen können - Respekt an alle die mitgewirkt haben! Ich hoffe dass diese Infos noch lange abrufbar sind, damit auch Menschen die von der DDR nichts mehr wissen hier einen interessanten und zugleich grausamen teil der deutschen Geschichte nachholen können!

Roland Schreyer

Sehr geehrter Herr Veigel, ich bin erst heute auf Ihre sehr interessante Homepage gestoßen. Für mich so interessant weil ich beides war. Flüchtling und Fluchthelfer. Ich möchte Ihnen hier meine Achtung und meinen Respekt ausdrücken, über so viel Mut und Hilfe, die Sie und andere Fluchthelfer geleistet haben. Wenn Sie sich für meine Geschichte interessieren, dann besuchen Sie meine Internetseite www.akte-kanal.de Machen Sie weiter, es muß in Erinnerung bleiben. Mit freundlichen Grüßen Roland Schreyer